Natürlich geschützt ohne Aluminium

Wer auf sich achtet, ein gepflegtes Erscheinungsbild besitzt und noch dazu aufgeschlossen im Umgang mit anderen Menschen ist, hat es leichter im Alltag und im Beruf. Doch was helfen gepflegte Haare, dezentes Make-Up und ein frisches Parfum, wenn das Deo versagt und sich unter den Armen mal wieder dunkle Flecken abzeichnen? Um Gottes willen! Für viele Menschen hierzulande ist allein die Vorstellung der blanke Horror. Denn wer wirklich auf seine Körperpflege achtet, der hat auch keine Schwitzflecken – oder doch? Zumindest eines steht fest: Zum natürlichen Schwitzen haben wir schon lange kein natürliches Verhältnis mehr.

K.O.-Kriterium: Wirksamkeit

Um die großen und kleinen Spuren des Schwitzens zu verbergen, werden keine Mühen gescheut: Die Bandbreite reicht von hochdosierten Antitranspiranten bis zum selbstgemachten Salbeitee. Während die einen noch immer auf aluminiumhaltige Deodorants setzen, versucht der gesundheitsbewusste Verbraucher längst neue Wege zu gehen: Mit einer ausgewogenen Ernährung und einem natürlichen Deo.

Wenn es um Mittel gegen Schwitzen geht, lautet das K.O.-Kriterium eindeutig Wirksamkeit. Und da kann ein natürliches Deo einfach nicht mithalten, glauben die meisten. Falsch gedacht! Ein natürliches Deo kann genauso wirkungsvoll sein wie herkömmliche Deos auch. Wer allerdings vorhat, auf ein natürliches Deo umzusteigen, sollte sich eines ganz bewusst sein: Geduld ist gefragt. Denn es kann sein, dass der Körper braucht Zeit, um sich auf das alternative Wirkprinzip des natürlichen Deos einzustellen. Da könnte es schon mal ein paar Wochen dauern, bis das neue Deo seine ganze Wirkung entfaltet.

Warum ein natürliches Deo wählen?

Der Griff zum Deo gehört für die meisten Menschen genauso dazu wie die morgendliche Tasse Kaffee. Kaum jemand fragt jedoch danach, was im langjährigen Lieblingsdeo eigentlich enthalten ist, wie genau es wirkt und worauf der angenehme Duft basiert. Tatsächlich sind viele Inhaltsstoffe herkömmlicher, nicht natürlicher Deos aus gesundheitlicher Perspektive höchst umstritten. Manche stehen sogar im Verdacht krebserregend zu sein. Besonders fragwürdig sind u.a. Parabene, Aluminiumchlorid, synthetische Duftstoffe und diverse Emulgatoren. Dabei kann man ganz einfach auf sie verzichten: mit einem natürlichen Deo.

Ein natürliches Deo beruht oft ausschließlich auf natürlichen Inhaltsstoffen und ist deshalb auch nicht gesundheitsgefährdend. Bedingt durch seinen Verzicht auf synthetische Konservierungsstoffe ist es oft außerdem wesentlich hautverträglicher als herkömmliche Produkte. Während herkömmliche Deos aufgrund ihrer Zusammensetzung immer wieder zu Allergien und Unverträglichkeiten führen könnten, ist ein natürliches Deo schonend zur Haut und ruft weitaus weniger allergische Reaktionen hervor. Vor allem langfristig betrachtet ist ein natürliches Deo also die bessere Wahl.

Doch es gibt noch mehr Gründe, beim nächsten Einkaufsbummel in der Naturkosmetik-Abteilung etwas genauer hinzusehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Deodorants ist ein natürliches Deo garantiert aluminiumfrei. Und das wirkt! Tatsächlich muss die Lösung nämlich gar nicht immer Aluminiumchlorid heißen, wenn man an heißen Sommertagen oder beim Sport den unangenehmen Schweißflecken vorbeugen möchte. Auch ein kann das schaffen. Wer sich dennoch absolut sicher sein möchte, achtet beim Kauf am besten auf die Inhaltsstoffe Pfeilwurzel und Natron, auch Bicarbonat genannt. Diese sorgen dafür, dass die entstehende Feuchtigkeit absorbiert wird und ein Trockeneffekt entsteht und der Geruch gehemmt wird.

Wer seiner Gesundheit also etwas Gutes tun möchte, sollte definitiv einmal ein natürliches Deo testen. Denn Tatsache ist: Es muss nicht immer Aluminium sein. Auch ein natürliches Deo bietet effektiven Schutz vor Schweiß und Geruch, man muss dem Ganzen nur etwas Zeit lassen.